Euch allen, die hier mal reinlest, ein glückliches, gutes neues Jahr!
Dass zum Jahresende immer eine Bilanz fällig ist, ist nicht wirklich originell, aber dann will ich halt auch mal - und das Ganze wie immer total subjektiv :
Alben des Jahres:
Anathema - We're Here Because We're Here
Big Big Train - The Underfall Yard
Konzerte des Jahres:
Transatlantic (LKA, Stuttgart)
Anathema (Backstage, München)
Newcomer:
frames (Hannover)
A Cosmic Trail
Flop:
Marillion als Support von Deep Purple
Vorfreude 2011:
Blackfield - neues Album und Tour
Buch:
Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels (auch wenn es nun gar nichts mit Rock und/oder Sports zu tun hat)
Für ausgewählte Freunde gibt's zum Jahresende ja immer die Special Compilation "Wopo's 2010". Hier die Tracklist (Bestellungen werden noch entgegengenommen ;-) ):
1. Anathema - Angelica
2. Star One - 24 Hours
3. Pain Of Salvation - Sleeping Under The Stars
4. Jolly - Downstream
5. frames - Isp
6. Overhead - A Captain On The Shore
7. Big Big Train - Master James Of St. George
8. SETI - Ellipse
9. Gisbert zu Knyphausen - Melancholie
10. Transatlantic - Lay Down Your Life
11. Pain Of Salvation - Road Salt
12. Anathema - Hindsight (live)
Freitag, 31. Dezember 2010
Mittwoch, 24. November 2010
Achterbahn der Gefühle
Angenommen, die Karriere von InVertigo wäre eine Achterbahnfahrt, die Band aus Gelsenkirchen befände sich gerade mitten im ersten Anstieg. Die fünf Musiker, die bis dato nur als Liveband - u.a. als Support für Sylvan und Alias Eye – in Erscheinung getreten sind, haben vor kurzem ihr Debütalbum veröffentlicht und sind voller Tatendrang: "Zunächst würden wir uns sehr freuen, wenn 'Next Stop Vertigo' viele Hörer finden würde und wir es live präsentieren können. Und dann möchten wir schnellstmöglich ein zweites Album nachschieben - genug Songs sind bereits vorhanden", verrät Keyboarder Michael Kuchenbecker.
Als Einflüsse nennt der aus Hagen (!) stammende Keyboarder Prog (Genesis, Marillion), Metallisches (Opeth, Pain Of Salvation), "aber auch Bands wie Porcupine Tree, Oceansize oder Arcade Fire." Wobei das Pendel bei InVertigo nicht so recht weiß, in welche Richtung es ausschlagen soll: New Artrock oder doch eher Neoprog?
So oder so - der Wagen ("Invertigo" bezeichnet einen Achterbahntyp, bei dem man mit dem Kopf nach unten hängt) hat Fahrt aufgenommen, und im Vordergrund steht ohnehin der Spaß. Dazu passt auch, dass Spock’s Beard das große Vorbild sind: "Von der Musik selbst mal abgesehen, denke ich, dass die Bärte dahingehend einen großen Einfluss auf uns haben, als sie ein Beispiel sind, wie man sich auch als Prog-Band nicht immer so ernst nehmen muss. Das finden wir sehr sympathisch."
Als Einflüsse nennt der aus Hagen (!) stammende Keyboarder Prog (Genesis, Marillion), Metallisches (Opeth, Pain Of Salvation), "aber auch Bands wie Porcupine Tree, Oceansize oder Arcade Fire." Wobei das Pendel bei InVertigo nicht so recht weiß, in welche Richtung es ausschlagen soll: New Artrock oder doch eher Neoprog?
So oder so - der Wagen ("Invertigo" bezeichnet einen Achterbahntyp, bei dem man mit dem Kopf nach unten hängt) hat Fahrt aufgenommen, und im Vordergrund steht ohnehin der Spaß. Dazu passt auch, dass Spock’s Beard das große Vorbild sind: "Von der Musik selbst mal abgesehen, denke ich, dass die Bärte dahingehend einen großen Einfluss auf uns haben, als sie ein Beispiel sind, wie man sich auch als Prog-Band nicht immer so ernst nehmen muss. Das finden wir sehr sympathisch."
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Ein (Ge-)Jammer
Subsignal live im Backstage Club zu sehen, war ein spontaner Entschluss, den ich nicht bereut habe. Auch wenn Sänger Arno Menses seinen Running Gag ("wir sind Sie... ähm Subsignal") arg strapazierte, machte der Nachfolger der "anderen Band" (Sieges Even) Freude. Druckvoll und melodisch ging's zu Werke, und - was im Prog-Genre keine Selbstverständlichkeit ist - keineswegs humorfrei.
Wären da nicht zuvor Central Park gewesen. Die Münchner, die mir schon früher zweimal (als Support von Fish bzw. Pendragon) beinahe einen Konzertabend verleidet hatten, sorgten auch diesmal für Schmerzen. Warum? Wegen dieses unseligen Gejammers! Rein kompositorisch ist an der Band gar nicht so viel auszusetzen. Gespielt wird leicht überambitionierter und dafür etwas zu kraftloser Retroprog in der Tradition von Nektar und anderen. Doch eignet sich diese Art von Musik nicht für zweitklassige Sänger. Schon mit Heiko Möckel hatten CP jemanden am Mikro, der chronisch überfordert war und so bei Konzerten für unfreiwillig peinliche Momente sorgte. Bei seiner Nachfolgerin Jannine Pusch hört man zwar, dass sie's vielleicht könnte. Doch spätestens nach diesem Auftritt wäre der beste Rat, den man der Band mitgeben könnte der, es doch mal als Instrumental-Kombo zu versuchen ... Ein Jammer eigentlich.
Wären da nicht zuvor Central Park gewesen. Die Münchner, die mir schon früher zweimal (als Support von Fish bzw. Pendragon) beinahe einen Konzertabend verleidet hatten, sorgten auch diesmal für Schmerzen. Warum? Wegen dieses unseligen Gejammers! Rein kompositorisch ist an der Band gar nicht so viel auszusetzen. Gespielt wird leicht überambitionierter und dafür etwas zu kraftloser Retroprog in der Tradition von Nektar und anderen. Doch eignet sich diese Art von Musik nicht für zweitklassige Sänger. Schon mit Heiko Möckel hatten CP jemanden am Mikro, der chronisch überfordert war und so bei Konzerten für unfreiwillig peinliche Momente sorgte. Bei seiner Nachfolgerin Jannine Pusch hört man zwar, dass sie's vielleicht könnte. Doch spätestens nach diesem Auftritt wäre der beste Rat, den man der Band mitgeben könnte der, es doch mal als Instrumental-Kombo zu versuchen ... Ein Jammer eigentlich.
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